Hier also wie versprochen einige Bilder von unserem Kurztrip nach Queretaro und Bernal.
Wir waren zunächst für zwei Tage in Queretaro. Dort haben es mir besonders die barocken Kolonialkirchen angetan. Drinnen durfte man meistens leider nicht fotografieren oder nur ohne Blitz, so dass die meisten Fotos von Inneräumen nichts geworden sind. Hier mal ein paar Impressionen:

Pfarrkirche in "unserem" Stadtviertel

Pfarrkirche nebenan

Kirche "La Cruz"
In dieser Kirche findet sich der berühmte Baum “Árbol de la Cruz”, ein Dornenstrauch der kreuzförmige Dornen hat.

Ein kleines Mausoleum mit den Figuren zum "Tag der Toten"

Fassade der Kirche "Santa Clara"

Fassade der Kathedrale von Queretaro

Turm von "Santa Rosa de Viterbo"

Kirche "Santa Rosa de Viterbo"
Nachdem wir zwei Tage Queretaro besichtigt hatten, ging es weiter nach Bernal, ca. 50 km von Queretaro entfernt. Bernal ist ein sogenanntes “Pueblo magico”, ein magisches Dorf. Dies sind Dörfer die irgendetwas “magisches” haben (sollen) und deshalb von der Tourismusbehörde den entsprechenden Titel bekommen haben. Uns interessierte weniger das magische an Bernal, sondern mehr die gute Luft und die Ruhe.

Kirche von Bernal
Sehr farbenfroh und schön die kleine Kirche von Bernal

Fassade der Kirche von Bernal
Der Himmel in Hintergrund sah wirklich so aus, das ist nicht bearbeitet. 25 °C am 1. November, das hat was… Wahrscheinlich wurden die Farben der Kirche passend zum Himmel gewählt. Man beachte ausserdem den überdimensionalen Rosenkranz.

Themenpark Mexiko
Der Hauptplatz von Bernal mit Kirche und Uhrenturm (Uhr auf der Rückseite). Das ganze sieht schwer wie der Themenpark “Mexiko” in Disneyworld aus

Unsere Hauskapelle
Unsere Unterkunft hatte eine eigen kleine Kapelle, das ist doch mal ein Zeugnis guten Geschmacks unseres Wirtes.
Die Laterne, die in der Nähe der Kapelle aufgestellt war, führte allerdings wieder zu einem Punktabzug auf dem Geschmackskonto:

Eine besondere Attraktion Bernals ist der Peña. Dies ist der nach dem Zuckerhut und dem Ayers Rock der drittgröβte Monolith der Welt. Die Menschen in Bernal werden im Durchschnitt sehr alt, deshalb sagt man der Peña habe magische Kräfte. Das sagt man von Fernet Branca allerdings auch… Die hohe Lebenserwartung der Menschen lässt sich meiner Meinung nach eher auf die gute Luft, die Ruhe, das hervorragende Essen und das vorzügliche Bier Bernals zurückführen.
Auf jeden Fall bevölkern jedes Jahr zur Tag- und Nachtgleiche hunderte Eso-Freaks in weiβen Gewändern den Peña und versuchen etwas von seiner “spirituellen Energie” einzufangen. Der Peña ist angeblich eine natürliche magnetische Antenne. Wie das funtioniert und warum das ganze spirituelle Energie liefern sollte, konnte uns allerdings, wie zu erwarten war, keiner erklären. Uns hat der Peña eigentlich nur wegen seiner schieren Gröβe beeindruckt.

Der Peña

Der Peña vom Highway aus gesehen
Insgesamt war der Kurztrip nach Queretaro und Bernal eine runde Sache und eine gelungene Abwechslung zum Leben im Dunst- oder besser Smogkreis des Stadtmolochs Mexico City.